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Tempoläufe und Hausaufgabenhilfe im Nachmittagsprogramm
Was sei schon besonders an Leverkusen, wurde Reiner Calmund, schwergewichtiger Ex-Manager der Bayer-04-Fußball-Abteilung, mal während eines Vortrages an der Uni Köln gefragt. Da gäbe es doch eigentlich nur das Autobahnkreuz, meinte der Frager provozierend. „Von wegen", antwortete Calmund und setzte an dieser Stelle zu einem schulmäßig vorgetragenen Konter an: Leverkusen sei in Deutschland die Stadt mit der besten Infrastruktur was Sport anbelangt, stellte er fest und referierte anschließend minutenlang über modernste Sportanlagen, beste medizinische Betreuung und die Möglichkeiten, Sport und Beruf zu vereinen.
Nach Leverkusen gewechselt, bietet sich den Athleten die wertvolle Chance, Sport und Ausbildung zu vereinen. Dafür gibt es das Teilinternat. Hier werden sportlicher Werdegang und Schulbildung gleichermaßen gefördert. Leistungssportlern wird geholfen, eventuell entstandene Defizite nach längeren Wettkampf- und Lehrgangsphasen aufzuarbeiten. Außerdem gibt es eine Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag, sportlergerechte Ernährung in der Vereinsgaststätte, Abstimmung der Klausurtermine mit dem Wettkampfkalender, einen Schulkoordinator als Ansprechpartner für Fachlehrer und Schüler sowie Möglichkeiten zum Vormittagstraining. Weiterhin kooperiert der Verein eng mit dem Landrat-Lucas-Gymnasium, das Eliteschule des Sports ist.
Paul Heinz Wellmann bekräftigt: „Uns liegt am Herzen, dass unserer Athleten neben dem Sport ihre Ausbildung nicht vernachlässigen.“ Und genau deshalb gehört Hausaufgabenhilfe genauso zum Nachmittagsprogramm vieler Bayer-Talente wie Tempoläufe. Die Mischung macht’s in Leverkusen.
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