Datum: 10.03.2019 - Aktuell

Straßenlauf „Rund um das Bayerkreuz“ vom Winde verweht

Die 38. Auflage des traditionsreichen Straßenlaufklassikers lief alles andere als geplant. Sturm- und Orkanwarnungen machten den Sportlerinnen und Sportlern einen dicken, roten Strich durch die Rechnung. Die Veranstalter mussten das Rennen vorzeitig abbrechen.

Straßenlauf „Rund um das Bayerkreuz“ vom Winde verweht

Das hatte sich der TSV Bayer 04 Leverkusen als Ausrichter des Straßenlaufes „Rund um das Bayerkreuz“ anders vorgestellt. Die ersten Rennen fanden noch planmäßig statt. Immer stärker aufkommender Wind machte es aber aus Sicherheitsgründen unmöglich, die Läufer im Eliterennen über zehn Kilometer und die abschließenden Staffeln auf die Strecke zu schicken - ein Rennabbruch war unumgänglich.

„Hier fliegt uns alles um die Ohren. Die Feuerwehr sagt, dass es eher noch schlimmer wird. Uns bleibt leider nichts anderes übrig, als die Veranstaltung zu beenden“, erklärte Streckenguide Tobias Kofferschläger.

Dabei schien der Wettergott zu Beginn der Veranstaltung doch auf der Seite der Sportler zu sein. Pünktlich zum ersten Start um zehn Uhr ließ der Regen nach und die Nachwuchsläuferinnen und -läufer konnten ihre Ein-Kilometer-Strecke bei halbwegs annehmbaren Bedingungen absolvieren. Im Ziel angekommen durfte sich jeder Teilnehmer des Schnupperlaufs über eine wohlverdiente Medaille freuen.

Zu einem echten Highlight entwickelte sich in den letzten Jahren der seit 2012 ausgetragene 6-Pfotenlauf. Hund und Herrchen konnten sich auch in diesem Jahr gemeinsam auf der 2,5 Kilometer langen Strecke austoben und dürften im Verhältnis die wenigsten Probleme mit den Witterungsverhältnissen gehabt haben. Schließlich ist es jeder Hundehalter gewöhnt, seiner Fellnase bei Wind und Wetter den nötigen Auslauf zu gewähren. „Vom Pincher bis hin zum Schäferhund und Husky war auch in diesem Jahr wieder nahezu jede Rasse vertreten“, freute sich der Veranstalter.

Eines der letzten ausgetragenen Rennen war der Lauf über fünf Kilometer. Und auch hier machte sich der Wind immer stärker bemerkbar, so dass die Zeiten wortwörtlich vom Winde verweht wurden. Insbesondere auf der Gegengerade kämpften die Läuferinnen und Läufer mit orkanartigen Winden.

Anschließend wurde das Rennen endgültig abgebrochen. Umfallende Absperrgitter und umherfliegende Markierungen entwickelten sich zunehmend zu einem großen Sicherheitsrisiko. Bleibt zu hoffen, dass der Wettergott nächstes Jahr - zur 39. Auflage - wieder gnädiger gestimmt ist.

Die Ergebnisse von den Läufen, die noch ausgetragen werden konnten, finden Sie hier

Von: Mareike Brischke

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