Bayer Classics

Datum: 16.06.2018
Ort: Fritz-Jacobi-Sportanlage

Bayer Classics“: Neues Meeting in Leverkusen

Das Bedauern in der Leichtathletik-Szene war groß, als nach 2009 das Aus für das renommierte Bayer Meeting kam. Doch jetzt bahnt sich ein Comeback an: Am 16. Juni veranstaltet der TSV Bayer 04 Leverkusen im Manforter Stadion ein internationales Sportfest mit vier Disziplinen. 2020 soll es wieder ein Voll-Meeting geben.

„Bayer Classics“ wird die neue Veranstaltung heißen, mit der sich der Traditionsklub im internationalen Wettkampfkalender zurückmeldet. „In diesem Jahr handelt es sich zunächst um eine auf vier Disziplinen ausgeweitete Form unserer Stabhochsprung Classics“, erläutert Jörn Elberding, der Geschäftsführer der TSV-Leichtathleten. „Aber wir wollen wachsen.“ Ein Ziel der Veranstaltung ist, den Assen des Vereins eine Startgelegenheit vor heimischem Publikum zu bieten.

Entsprechend wurden die Disziplinen ausgewählt und die Ausschreibung gestrickt. Gina Lückenkemper hat bereits ihre Startzusage über 100 Meter gegeben, Mateusz Przybylko wird die EM-Norm im Hochsprung angreifen und Bo Kanda Lita Baehre die starke heimische Stabhochsprung-Phalanx anführen. Zu den Zugpferden im Weitsprung gehört auch der mehrfache Paralympic-Sieger Markus Rehm. „Natürlich bleiben unsere Leute nicht unter sich. Wir werden starke nationale und internationale Athleten einladen“, so Jörn Elberding, der mit Marc Osenberg einen erfahrenen Meeting-Direktor an seiner Seite weiß.

Olympischer und paralympischer Sport  

Im nächsten Jahr soll das 2018 noch separat ausgerichtete integrative Sportfest des TSV Bayer 04 Leverkusen mit den Bayer Classics verschmelzen, ab 2020 wieder ein Voll-Meeting auf die Beine gestellt werden, bei dem sich olympischer und paralympischer Sport gemeinsam präsentieren. „Es soll ein hochklassiges Meeting mit internationalem Ruf kreiert werden“, erklärt Jörn Elberding.

Nach dem letzten Bayer Meeting 2009 hatte der Verein unter anderem die Stabhochsprung Classics etabliert. In den letzten acht Jahren hat sich die Veranstaltung zu einem Extraklasse-Event mit internationaler Strahlkraft gemausert. Fünf Weltmeister trugen sich in die Ergebnislisten ein. Im vergangenen Jahr nutzten etliche Asse das Meeting zehn Tage vor Beginn der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London (Großbritannien) zu einem Formcheck.


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