Daalmann steigert sich beim ISTAF in Berlin
Beim größten Hallenmeeting der Welt präsentierte sich die Weitspringerin in verbesserter Form.
Eine Woche nach den Deutschen Hallenmeisterschaften reisten fünf TSV-Athlet*innen zum ISTAF Indoor Meeting nach Berlin. In der ausverkauften Uber Arena verfolgten rund 12.000 Zuschauer*innen das traditionsreiche Meeting, bei dem internationale Topstars ihre Form wenige Wochen vor der Hallen-WM in Toruń (20.–22. März) testeten.
Daalmann springt zur Saisonbestweite
Für Imke Daalmann bot sich im Weitsprung die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften hatte sie als Medaillenkandidatin überraschend die Top Acht verpasst. In Berlin zeigte sich die TSV-Athletin deutlich stabiler.
Nach einem ungültigen ersten Versuch gelang ihr im zweiten Durchgang ein Sprung auf 6,41m. Im dritten Versuch steigerte sie sich auf 6,53m und erzielte damit ihre beste Hallenweite. Diese Leistung hätte bei den nationalen Titelkämpfen die Silbermedaille bedeutet. In den verbleibenden drei Versuchen blieb eine weitere Steigerung aus, dennoch zeigte Daalmann mehrere solide Sprünge. Am Ende belegte sie Rang vier und blieb nur wenige Zentimeter hinter dem Podium.
Meier und Schuster ohne Verbesserung - Volzer konstant
Über die 60 Meter Hürden gingen bei den Frauen mit Marlene Meier und Franziska Schuster zwei TSV-Athletinnen an den Start. Marlene, eine Woche zuvor Deutsche Hallenmeisterin geworden, qualifizierte sich in 8,05sek souverän für das Finale. Franzi folgte mit 8,09sek.
Im Endlauf steigerten sich beide noch einmal leicht: Marlene belegte in 8,03sek Rang vier, Franzi wurde in 8,07sek Sechste. Für Marlene stand die Teilnahme an der Hallen-WM bereits fest, nachdem sie bei der Hallen-DM sowohl den Titel gewonnen als auch die Norm erfüllt hatte.
Bei den Männern wurde über 60 Meter Hürden direkt ein Finallauf ausgetragen. Stefan Volzer, amtierender Deutscher Hallenvizemeister, startete von Bahn eins und fand gut ins Rennen. Mit 7,77sek bestätigte er seine stabile Form und verpasste seine persönliche Bestzeit lediglich um zwei Hundertstelsekunden.
Blech überquert 5,60 Meter
Im Stabhochsprung der Männer wollte Torben Blech nach einer enttäuschenden Hallen-DM wieder einen besseren Wettkampf zeigen. Die Einstiegshöhe von 5,45m überquerte er im zweiten Versuch, die folgenden 5,60m meisterte er anschließend souverän im ersten Anlauf.
An der nächsten Höhe von 5,70m scheiterte Blech dreimal. Mit übersprungenen 5,60m belegte er Rang sechs und verpasste zugleich die letzte Möglichkeit, die Norm von 5,78m für die Hallen-WM zu erfüllen.