Der TSV trauert um Maike Mutiria
Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserer ehemaligen 400-Meter-Läuferin, Nachwuchstrainerin und leidenschaftlichen Triathletin Maike, die nach schwerer Krankheit verstorben ist.
Vor knapp zwei Jahren erhielt Maike Mutiria (ehemals Wilden) die erschütternde Diagnose einer schweren Erkrankung des blutbildenden Systems. Viele Menschen aus unserem Verein und darüber hinaus folgten damals dem Aufruf zur Typisierung und erklärten sich bereit, mit einer Stammzellspende zu helfen. Die große Hilfsbereitschaft und Solidarität haben gezeigt, wie sehr Maike mit unserem Verein und den Menschen hier verbunden war.
Trotz einer schließlich durchgeführten Stammzellspende und der damit verbundenen Hoffnung auf Heilung hat Maike den Kampf gegen ihre Krankheit am Ende verloren.
Maike war ein Mensch voller Energie und Lebensfreude. Mit ihrem Lächeln, ihrer positiven Art und ihrer Begeisterung für den Sport hat sie viele Menschen berührt. Als langjähriges Mitglied unseres Vereins war sie zunächst selbst erfolgreiche 400-Meter-Läuferin. Später engagierte sie sich als Nachwuchstrainerin und entdeckte ihre Leidenschaft für den Triathlon. Sport war für sie immer mehr als nur Wettkampf. Er war Gemeinschaft, Motivation und Lebensgefühl.
Auch beruflich blieb sie dem Sport und insbesondere der Leichtathletik eng verbunden: Als Lehrerin an der Theodor-Wuppermann-Schule nahm sie mit ihren Schüler*innen regelmäßig an Sportfesten auf unserer Anlage teil und hielt so stets eine lebendige Verbindung zu unserem Verein und zur Leichtathletik.
Auch in der schwersten Phase ihrer Krankheit blieb Maike beeindruckend stark. Mit der Haltung einer Sportlerin blickte sie nach vorne und verlor ihren Mut nicht. Ihr Wille und ihre Zuversicht haben viele von uns tief bewegt.
Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Kindern sowie allen Angehörigen und Freundinnen und Freunden.
Wir werden Maike als lebensfrohen, engagierten und inspirierenden Menschen in Erinnerung behalten.