Erfolgreiche Nordrhein Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der U14/U16
In Düsseldorf präsentierte sich der TSV-Nachwuchs in bestechender Form. Viele persönliche Bestleistungen und zahlreiche Medaillen unterstrichen die Entwicklung der jungen Athlet*innen.
Zwei intensive Wettkampftage liegen hinter dem TSV-Nachwuchs. Bei den Nordrhein Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der U14 und U16 überzeugten die jungen Athlet*innen mit starken Leistungen auf ganzer Linie. Am Ende standen 84 persönliche Bestleistungen sowie eine beeindruckende Medaillenbilanz von 14xGold, 12xSilber und 11xBronze zu Buche.
Männliche U16
Ein echtes Ausrufezeichen setzte die 4x200m Staffel der männlichen U16. In der Besetzung Marik Scholz, Fitus Kürten, Julian Berners und Aaron Arat lief das Quartett in 1:40,49 Min souverän zum Titel. Besonders erfolgreich präsentierte sich Marik Scholz in der M15. Er knüpfte nahtlos an die Erfolge der vergangenen Jahre an und sicherte sich gleich drei Einzeltitel. Über die 60m dominierte er das Feld in 7,27sek, über die 60m Hürden steigerte er sich im Finale auf starke 8,46sek. Auch im Weitsprung war er mit 5,90m nicht zu schlagen. Zudem gewann Marik im Kugelstoßen mit neuer Bestweite von 11,63m die Bronzemedaille.
Ebenfalls stark präsentierte sich Leonidas Tefke, der im Weitsprung mit neuer Bestweite von 5,82m Silber holte und im Speerwurf mit 40,98m Bronze gewann. Über die 800m erkämpfte sich Jonas Koroll in 2:15,39 Min die Silbermedaille. Im Stabhochsprung sorgte Lino Wessendorf mit übersprungenen 3,30m für einen weiteren Titel, während Julian Berners mit 2,95m den dritten Platz belegte. In der M14 durfte sich Fitus Kürten im Kugelstoßen über Silber mit 10,88m freuen. Berat Keserci erreichte im Hammerwurf mit 23,77m ebenfalls Rang zwei. Bronze im Speerwurf ging an Mattis Hauprich (32,54m).
Weibliche U16
Die 4x200m Staffel der weiblichen U16 lief mit Rania Strohe, Pauline Sprengler, Lilly Bruchhäuser und Maya Kraus in 1:49,69 Min auf den dritten Platz. In der W15 glänzte besonders Pauline Sprengler. Über die 60m sicherte sie sich in 7,79sek den Meistertitel, über die 60m Hürden gewann sie in neuer Bestzeit von 9,07sek Silber. Maya Kraus überzeugte über die 800m und holte sich in 2:24,07 Min die Silbermedaille. Ebenfalls Silber ging an Carlotta Becker, die im Stabhochsprung mit 3,00m ihre Bestleistung bestätigte. Im Hammerwurf sammelten Emilia Sabella (32,37m) als Zweite und Kiyana-Hope Mickels (31,00m) als Dritte weitere Medaillen. In der W14 gewann Josephine Hockauf den Stabhochsprung mit übersprungener Besthöhe von 2,60m, während Salma Bah im Hammerwurf mit 14,92m Bronze holte.
Männliche U14
Auch die männliche U14 wusste in den Staffeln zu überzeugen. Über die 4x100m liefen Davé Hagen, Konstantin Blumberg, Jan Kühnke und Lukas Börnemeyer in 55,01sek auf den Silberrang. In der M13 war Davé Hagen der herausragende Athlet. Er siegte über die 60m in neuer Bestzeit von 8,06sek und gewann zudem das Kugelstoßen mit 12,26m. Im Hammerwurf belegte er mit 32,74m Platz zwei, gefolgt von Maksym Karpukhin, der mit 25,80m Bronze gewann. Im Stabhochsprung feierten Jan Kühnke (2,70m) und Konstantin Blumberg (2,50m) einen Doppelsieg. In der M12 sprang Lukas Börnemeyer im Weitsprung mit 4,85m auf den zweiten Platz.
Weibliche U14
Für ein weiteres Highlight sorgte die weibliche U14 mit einem Staffelsieg. Antonia Kaleja, Finja Beul, Hedi Nowak und Husna Kierspel gewannen die 4x100m souverän in 53,30sek. Auch in den Einzeldisziplinen überzeugten die Staffelathletinnen. In der W13 siegte Antonia Kaleja über die 60m in 8,39sek. Finja Beul wurde über die 60m Hürden in 10,00sek Dritte, Husna Kierspel belegte im Hochsprung mit übersprungenen 1,47m ebenfalls Rang drei. Einen weiteren Titel steuerte Ylvie Messerschmidt bei, die den Stabhochsprung mit 2,60m für sich entschied.
Nachwuchskoordinator Tim Husel: "37 Medaillen sind eine hervorragende Bilanz. Es ist sehr erfreulich, dass die Medaillen sich auf alle Disziplinenblöcke und vor allem auch auf die U14 und U16 breit verteilen. Wir haben ein paar herausragende Leistungen gesehen und auch ein paar, die überraschend gut waren, die positiv auf die Freiluftsaison und auch auf die Deutschen U16 Meisterschaften blicken lassen. Es hat sich gezeigt, dass viele Bausteine des aktuellen Konzeptes schon ganz gut funktionieren und wir damit jetzt nach vorne gucken können."