U20-Staffelquartett wird Deutscher Hallenmeister
Am ersten Tag der U20-Hallen-DM wurde unsere 4x200 Meter Staffel der männlichen U20 ihrer Favoritenrolle gerecht.
Der erste Wettkampftag der diesjährigen U20-Hallen-DM im Sindelfinger Glaspalast begann für den TSV mit einem Highlight und der ersten Goldmedaille des Wochenendes.
Die männliche 4x200m Staffel reiste mit der jahresschnellsten Zeit von 1:28,25 Min und somit als Favorit nach Sindelfingen. In der Besetzung Ben Tröster, Gianluca Wessendorf, Nikolas Kautz und Allen Cole sollte nun bei der U20-Hallen-DM der große Coup gelingen. Während Ben, Gianluca und Nikolas in Sindelfingen auch in den Einzelstarts ihren Hallenhöhepunkt feiern, konnte U18-Athlet Allen bereits am vergangenen Wochenende bei der Hallen-Mehrkampf-DM die Bronzemedaille im Siebenkampf gewinnen. Durch den Status der jahresschnellsten Staffel wurde das TSV-Quartett im letzten der neun Zeitläufe auf Bahn vier gesetzt und hatte eine Zeit von 1:28,58 Min vom VfL Sindelfingen zu unterbieten. Mit im eigenen Lauf war zudem Titelverteidiger Eintracht Frankfurt.
Ben und Gianluca, die auch im Einzelstart über die 200m auf eine Top-Platzierung hoffen, verschafften dem Team die Spitzenposition. Nikolas brachte die Führung bis zu Schlussläufer Allen, der dem Frankfurter Schlussmann keine Chance ließ und den Staffelstab nach herausragenden 1:26,97 Min ins Ziel brachte. Mit über einer Sekunde Vorsprung auf die zweitplatzierte Eintracht aus Frankfurt unterstrichen die Vier den Stellenwert dieser Leistung.
Jugend-Sprint-Trainer Andreas Gentz: „Die Jungs sind einmal mehr über sich hinausgewachsen und der Favoritenrolle gerecht geworden. Mit der herausragenden Zeit und der Goldmedaille haben sie eine sensationelle Leistung abgeliefert."
Die zweite Staffel, bestehend aus Jelvis Frempong, Basayne Tchagandi, Julian Löcher und Florian Bausdorf präsentierte sich mit einer Zeit von 1:30,95 Min und Platz 16 ebenfalls im Soll. In der weiblichen U20 wurde das TSV-Quartett, bestehend aus Maja Pflüger, Nike von Enckevort, Janette Busch und Elenor Servatius aufgrund eines Wechselfehlers disqualifiziert. Der sehr überzeugende Auftritt (1:42,10 Min) hätte im Endergebnis für Rang sechs gereicht.