Annkathrin Hoven zieht mit DLV-Quartett ins EM-Finale ein
Die 400 Meter Spezialistin wurde im Vorlauf auf Position drei eingesetzt.
Das deutsche 4x400-Meter-Quartett der Frauen hat am fünften Tag der Europameisterschaften in Birmingham souverän das Finale erreicht. Mit dabei war TSV-Athletin Annkathrin Hoven, die im Vorlauf als dritte Läuferin zum Einsatz kam.
Den Grundstein für den erfolgreichen Vorlauf legte Irina Gorr (TSV Gräfelfing), die das deutsche Team auf der Außenbahn ins Rennen brachte und den Anschluss an die Niederländerinnen und Italienerinnen hielt. Jana Lakner (LG Telis Finanz Regensburg) übernahm auf der zweiten Position und behauptete sich gegen die starke Niederländerin Eveline Saalberg. Deutschland, Italien und die Niederlande setzten sich gemeinsam vom übrigen Feld ab.
Nach einem gelungenen Wechsel übernahm Annkathrin das Staffelholz. Die Leverkusenerin hielt den Kontakt zur Spitze und übergab anschließend als Dritte an Johanna Martin (1. LAV Rostock). Die Deutsche Meisterin brachte die Position ins Ziel und sicherte damit den Finaleinzug ab.
In 3:26,24 Min kam das DLV-Quartett auf Rang drei hinter den Niederlanden (3:25,00 Min) und Italien (3:25,99 Min). Damit lief Deutschland die viertbeste Zeit aller Vorläufe. Die schnellste Zeit erzielte Gastgeber Großbritannien im ersten Lauf mit 3:22,25 Min.
Annkathrin ordnete den Vorlauf anschließend im DLV-Interview auch mit Blick auf die taktische Ausgangslage ein: „Wir schätzen das, wenn wir uns an ein anderes Team hängen und uns ziehen lassen können. Aber umgekehrt sind wir manchmal auch das Team, das andere schneller macht. Das gehört zur Taktik. Wir haben das stärkste Team seit Jahren. Das sind ja nicht nur wir, die hier auf der Bahn stehen, sondern auch Luna [Bredau], Mona [Mayer] und Skadi [Schier], die ja leider verletzt zu Hause ist. Das wollten wir zeigen.“