Elenor Servatius wird 15. bei der U20-WM
Die Siebenkämpferin blieb bei erschwerten Bedingungen in Eugene unter ihren Möglichkeiten.
Für Elenor Servatius endeten die U20-Weltmeisterschaften in Eugene mit Platz 15 im Siebenkampf. Die 19-jährige kam bei ihrem ersten internationalen Einsatz im Deutschlandtrikot auf 5.299 Punkte und blieb damit hinter ihren eigenen Erwartungen.
Dabei begann der Wettkampf durchaus vielversprechend. Am ersten Tag stellte Elenor sowohl über die 100 Meter Hürden (14,35sek) als auch im Hochsprung (1,69m) Saisonbestleistungen auf. Im Kugelstoßen (10,96m) und über die 200 Meter (26,06sek) ließ sie jedoch wertvolle Punkte liegen und belegte zur Halbzeit mit 3.155 Zählern Rang 19.
Auch am zweiten Wettkampftag gelang es Elenor nicht, ihr volles Potenzial abzurufen. Mit 5,60m im Weitsprung und 41,32m im Speerwurf blieb sie jeweils unter ihren Leistungen aus dem Qualifikationswettkampf. Die hohen Temperaturen und die schwierige Luftqualität machten den Athletinnen zusätzlich zu schaffen. Im abschließenden 800-Meter-Lauf mobilisierte sie noch einmal ihre letzten Kräfte und erreichte nach 2:27,72 Min das Ziel. Mit insgesamt 5.299 Punkten verbesserte sie sich im Schlussklassement noch auf Rang 15.
Entsprechend gemischt fiel ihr Fazit im DLV-Interview aus: „Das Wort Kampf trifft es auf jeden Fall. Ich habe mir das ehrlich gesagt anders vorgestellt, nach dem Weitsprung war ich etwas down. Der letzte ungültige war ärgerlich, denn ich bin mir sicher, dass er gültig war. Die schlechte Luft macht mir einfach zu schaffen, mehr als anderen. In ein paar Tagen werde ich stolz darauf sein, hier gewesen und es unter die Top 20 geschafft habe."
Für eine positive Nachricht aus Leverkusener Sicht sorgte Anne Böcker. Die TSV-Sprinterin qualifizierte sich mit der deutschen 4x100-Meter-Mixed-Staffel für das Finale der U20-Weltmeisterschaften. Das DLV-Quartett lief in 42,12sek auf Rang drei seines Vorlaufs und sicherte sich damit souverän den Einzug in den Endlauf.
Knapp am Finaleinzug vorbei schrammte dagegen Stabhochspringer Lukas Brauc. Er überquerte 5,10m im zweiten Versuch und belegte damit den unglücklichen 13. Platz. Da bei gleicher Höhe die Anzahl der Fehlversuche über die Finalteilnahme entschied, fehlte am Ende lediglich ein Fehlversuch weniger zum Sprung unter die besten Zwölf.