Franziska Schuster stürzt im EM-Halbfinale
Bei ihrem internationalen Debüt bei den Aktiven musste die Hürdensprinterin nach einem Sturz aufgeben.
Am zweiten Wettkampftag der EM in Birmingham lag aus TSV-Sicht der Fokus auf dem Halbfinale über die 100 Meter Hürden der Frauen. Für TSV-Athletin Franziska Schuster ist der Weg nach diesem Halbfinale beendet. Die Deutsche Meisterin, die in Wattenscheid mit starken 12,69sek auf sich aufmerksam gemacht hatte und somit für das Halbfinale gesetzt war, erwischte leider nicht ihr bestes Rennen.
Franzi fand von Beginn an nicht optimal in ihren Rhythmus. An der siebten Hürde kam sie schließlich aus dem Tritt, knickte mit dem Fuß weg und stürzte. Damit war das Rennen für die Athletin von Frank Bartschat beendet. Anschließend konnte sie das Stadion glücklicherweise aufrecht und scheinbar ohne größere Verletzung verlassen.
Im DLV-Interview beschrieb sie: „Soweit ist es okay. Ich denke, morgen wird alles weh tun. Ich bin mit meinem Fuß weggeknickt und auch auf meine Nase gefallen. Ich muss das alles erstmal sacken lassen, auch bis die ganzen Emotionen rauskommen. Mal denke ich: Das ist gar nicht echt, und dann fällt mir wieder auf, dass ich meine Chance verpasst habe. Nach den Deutschen habe ich gemerkt, dass mein Nachziehbein ein bisschen spät kommt, normalerweise ist das meine Stärke. Ich glaube, das liegt daran, dass ich ein bisschen schneller geworden bin, ein neues Timing habe. Das habe ich heute noch nicht auf die Reihe bekommen."